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Einige Kilometer von der Küste und etwa 80 Kilometer westlich von Izmir gelegen, findet sich die kleine Stadt Selcuk, die vor alle aufgrund ihrer vielen historischen Sehenswürdigkeiten einen Besuch wert ist, sofern man seinen Urlaub in dieser Region verbringt. Besonders falls das Wetter mal nicht besonders gut für einen Strandtag geeignet ist, bietet es sich an einen Mietwagen zu mieten und auch einmal das türkische Inland zu erkunden. Hier wird man nicht von den typischen Touristenbauten belästigt und kann sich einmal mit der unverfälschten türkischen Kultur beschäftigen, dazu gehört sicherlich auch ein Besuch in einem lokalen Restaurants, wo sich günstig köstliche lokale Speisen verzehren lassen.
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Ähnlich wie viele andere Orte in der Region hatte Selcuk früher einen griechischen Namen (Ayasoluk), welcher aber zu Beginn des 20. Jahrhundert gewechselt wurde, um die griechischen Ursprünge so gut wie es geht auszumerzen. Zu den besonders erwähnenswerten Sehenswürdigkeiten in Selcuk gehören das Archäologischen Museum mit einer großen Ausstellung über die antike Stadt Ephesos, in der Nähe der Stadt finden sich auch noch die Ruinen der großen Johanneskirche, eine Zitadelle und ein großes Eisenbahnmuseum mit vielen alten Dampflokomotiven.
Ein Highlight in der Nähe von Selcuk sind die Ruinen des Tempel der Artemis von Ephesos, welcher als einer der Sieben Weltwunder der Antike gilt. Dies ist vor allem der großen Ausdehnung der Tempelanlagen zu verdanken, die zur damaligen Zeit einmalig in der bekannten Welt waren. Durch einen Großbrand gingen aber große Teile der Anlage unwiederbringlich verloren, trotzdem lassen sich auch heute in den Ruinen noch die Maße erahnen.
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Besonders Karaburun auf der gleichnamigen türkischen Halbinsel gelegen ist in der Nordägäis ein lohendes Ziel. So lassen sich auf er Halbinsel an vielen Stellen historische Stätten besichtigen, einen entspannten Tag am Strand verbringen oder durch die kleinen Dörfer und Städte bummeln. Wer während seines Urlaubes gerne einmal eine größere Stadt besucht hat mit Izmir gute Möglichkeiten, eine türkische Großstadt kennen zulernen.
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Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten auf der Karaburun Halbinsel gehören vor allem die frühen Siedlungsspuren von vor mehreren Tausend Jahren, die aus der Zeit der Bronzezeit datieren. Besonders für geschichtsinteressierte finden sich reihenweise Punkte, an denen sich die Vergangenheit noch gut rekapitulieren lässt. Auch landschaftlich ist die Halbinsel äußerst abwechslungsreich neben feinen Sandstränden und Klippen, finden sich im Hinterland sowohl fruchtbare Böden als auch schroffe Felsmassive.
Die Strände von Karaburun Stadt sind mit der Blauen Flagge ausgezeichnet und vermitteln dadurch, dass in dieser Region die Wasserqualität des Wasser stimmt. Neben den beiden Hauptstränden finden sich im Stadtgebiet auch noch kleinere Strandabschnitte, welche auch in der Hauptsaison nicht so überlaufen sind. Auf der Halbinsel befinden sich zur Zeit 13 kleine Dörfer, die sich von ihren Sitten und Bräuchen stark unterscheiden, sodass es sich lohnt wenigstens einen Urlaubstag mit der Erkundung der Halbinsel zu verbringen. Ein schönes Souvenir aus Karaburun ist eine Flasche feinstes Olivenöl, welches Dank der türkischen Sonne und fruchtbaren Böden wunderbar eingesetzt werden kann.
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Gut eine Autostunde von Izmir entfernt, findet sich der Ferienort Cesme, welcher nicht nur bei auswärtigen Urlaubern beliebt ist. So reisen auch sehr viele Türken aus den umliegenden Städten nach Cesme, wunderbare Strände und eine gut ausgebaute Infrastruktur erwarten sie dort. Für die nächsten Jahre sind noch weitere Erweiterungen hinsichtlich Anbindung und dem Bau von neuen Hotels geplant, sodass Cesme aufgewertet wird.
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Neben dem aktuellen touristischen Aspekt, ist Cesme gleichzeitig auch eine historische Stätte. Vor der Küste von Cesme fand im 18. Jahrhundert eine große Seeschlacht zwischen Osmanen und Russen statt, in dem das Osmanische Reich geschlagen wurde. Als Folge dieser Schlacht fanden innerhalb des Osmanischen Reiches viele Aufstände von Minderheiten statt.
So gilt Cesme mit seinen Hotels, Strandpromenade, Bars und Restaurants zu den exklusiven Ferienorten an der Nordägäis. Zu den Sehenswürdigkeiten im Umland der Stadt gehören, die Strände von Ilica, die kleine historische Stadt Alacati und die winzige Insel Goni, welche nur noch Affen bewohnt wird. So bietet es sich an einen Mietwagen zu mieten, mit dem sich die Küste gut abfahren lässt und so auch verlassene unentdeckte Plätze entdeckt werden können. Die Koste für solch einen Mietwagen in der Türkei halten sich in Grenzen, sodass das Urlaubsbudget nicht sonderlich belastet wird.
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Foca oder Phokaia ist eine antike Küstenstadt im Raum der Nordägäis und wurde von den Ioniern gegründet. So war die Hafenstadt in der Antike und Mittelalter ein wichtiger Standort für Handelsschiffe und zahlreiche Waren und Güter wurden von hier in die bekannte Welt verschifft. Durch diese wichtige und profitable Lage wurde Foca / Phokaia von vielen Mächten belagert, die sich die Stadt einverleiben wollten. Sowohl Römer, Perser und Syrer hinterließen ihre Spuren und bieten heute noch ein archäologisch äußerst vielseitiges Gebiet.
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Bisher ist der Massentourismus in Foca noch nicht so dominierend, wie es bei vielen anderen Ferienorten in der Nordägäis der Fall ist. Dies liegt in erster Linie an dem angrenzenden Militärgebiet, wodurch eine weitere Ausdehnung der touristischen Infrastruktur erschwert wird. Auf der anderen Seite ist die Flora und Fauna in dem Gebiet um Foca noch relativ unberührt und es lassen sich große Populationen von Mönchsrobben in freier Wildbahn beobachten.
Neben den ausländischen Touristen nutzen vor allem Einheimische aus Izmir etc. den Ort als Ziel für einen Tagestrip oder Wochendausflug. Im malerischen Hafen von Foca reihen sich zahlreiche Fischrestaurants, wo ihnen frische Fischgerichte des Mittelmeer zu günstigen Preisen serviert werden.
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Etwa 120 Kilometer südlich von Izmir findet sich die Küstenstadt Dikili, welche als ein beliebtes Ferienziel in Nordägäis gilt und jährlich von vielen Touristen aus dem In- und Ausland besucht wird. Dies ist auch nicht verwunderlich, denn die Region um Dikili gilt als landschaftlich wunderschön und ist noch nicht sehr stark vom Menschen beeinflusst wurden. So finden sowohl Reisende die einen Sommerurlaub am Strand verleben wollen und auch Urlauber die sich für Natur, Sehenswürdigkeiten und Geschichte interessieren reichlich Anlaufpunkte.
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Die Strände von Bademli and Denizköy gelten als die schönsten an der ganzen türkischen Nordägäis und sind dementsprechend in den Sommermonaten besucht. Der Hafen von Dikili wurden in den letzten Jahren enorm erweitert, sodass zur Zeit drei Passagierschiffe gleichzeitig abgefertigt können. Viele Kreuzfahrtschiffe ankern in Dikili, um zum Beispiel später ins Marmarameer oder Schwarze Meer überzusetzen.
Besondere Sehenswürdigkeit in der Innenstadt von Dikili ist die Merkez Moschee aus dem Jahr 1789, welche auf einer speziellen Holzkonstruktur basiert. Auch die antike Kulturlandschaft Atarneus sollte nicht außer Acht gelassen werden, sofern ein Interesse an der griechischen Kultur besteht. Als Unterbringungen finden sich in Dikili sowohl Pensionen, als auch Ferienwohnungen und Hotels. Beachtlich ist die Zahl der Residenzen die von Europäern in Dikili gebaut wurden, um den kalten mitteleuropäischen Winter entfliehen zu können.
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Die antike Stadt Assos ist direkt am Meer gelegen und war schon vor mehr als 2000 Jahren ein wichtiger Punkt in der Nordägäis. Vor allem durch die strategische Lage spielte Assos in mehreren Konflikten eine entscheidene Rolle, sodass die Stadt stark befestigt wurde, um Angreifern trotzen zu können. So hinterließ auch Alexander der Große seine Spuren. Im Mittelalter war Assos dann Bischofssitz, bis die Stadt von den Griechen nicht mehr gegen die einfallenden Osmanen verteidigt werden konnte.
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Ein großer Teil der alten Befestigungsanlagen befindet sich noch in einem außerordentlich gutem Zustand. Die Länge der fast drei Kilometer langen Mauern, gibt Aufschluss über die Größe und Wichtigkeit von Assos in der Vergangenheit. Besondere Sehenswürdigkeiten sind die alten Tempelanlagen, von denen leider nur noch die Säulen übrig geblieben sind. Weitere alte Stadtbauten wie die Agora, Buleuterion, Gymnasion und Theater befinden sich ebenfalls noch in einem besichtigungswürdigem Zustand. Auch heute noch ist Assos Ziel vieler Forschungsreisen, um weitere Geheimnisse der vergangenen Zeiten zu lüften.
Behramkale wie Assos heute heißt bietet neben den historischen Sehenswürdigkeiten, aber auch Bademöglichkeiten und weitere touristische Einrichtungen, sodass ein Urlaub verbunden mit historischer Vergangenheit erlebt werden kann.
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Die türkische Insel Bozcaada in der Nordägäis gelegen, kann auf eine interessante und wechselhafte Geschichte zurückblicken. So wird ein Urlaub auf Bozcaada mit Sicherheit ein tolles Erlebnis darstellen, da der Aufenthalt äußerst abwechslungsreich gestaltet werden kann. Auf Tendos / Bozcaada leben zur Zeit etwa 2.500 Menschen, die in erster Linie vom Fischfang, Landwirtschaft und in den letzten Jahren immer mehr auch vom Tourismus leben. Auch als Ausgangspunkt um die vielen kleinen Inseln rund um Bozcaada mit dem Boots anzulaufen eignet sich die Insel hervorragend.
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In den vorherigen Jahrhunderten von den Griechen besiedelt, spielt Tendos / Bozcaada eine Rolle in der griechischen Mythologie. Hinzu kommen eine Reihe von Sehenswürdigkeiten aus der Antike, die noch relativ gut erhalten sind. Auch das Mittelalter auf Bozcaada / Tendos kann als äußerst bewegt beschrieben werden. Besonderes Highlight ist mit Sicherheit die venezianische Burg, die viele Anstürme feindlicher Kräfte standhielt.
Seit dem die Insel zu dem türkischen Hoheitsgebiet gehört, wurden viele Türken vom Festland auf Tendos angesiedelt, sodass heute nur noch eine sehr kleine Anzahl ethnischer Griechen auf der Insel lebt. Auf der Insel gibt es nur eine einzige große Siedlung Bozcaada Stadt, in der die meisten der Einwohner leben und auch die toursitische Infrastruktur angesiedelt ist. Auch im Bereich Energiegewinnung werden auf Bozcaada Maßstäbe gesetzt, einer großer Windpark produziert Energie, welche in das Energienetz von Anatolien eingespeist wird.
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Neben den attraktiven Ferienorten an entlang der Küste, finden sich im Marmarameer auch eine Reihe von interessanten Inseln, die sich für einen Urlaub oder zumindest für einen Tagesausflug anbieten. Zu den bekannteren Inseln gehören sicherlich die Marmara Inseln mit seinen weltbekannten Abbaustätten für weißen Marmor. Auch die erzeugten landwirtschaftlichen Produkte auf der Marmara-Insel erfreuen sich einem sehr guten Ruf in der Türkei. Eine weitere bekannte Insel bzw Inseln sind die Prinzeninseln vor Instanbul, auf denen in den vorherigen Jahrhunderten unerwünschte Prinzen ihr Leben in der Verbannung verbrachten. Was ein Fortschritt gegenüber den vorher verübten Hinrichtungen war.
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So gibt es aber noch eine Reihe weitere Inseln, die zwar zum größten Teil nicht bewohnt werden, die aufgrund dessen aber eine unberührte Flora und Fauna bieten, die es gilt während eines Tagesurlaubes zu entdecken. Von vielen Ferienorten werden daher Bootstouren zu diesen Inseln angeboten, abenteuerlustige haben sogar die Möglichkeit, auf einigen dieser Inseln für einige Nächte zu campen.
Auf Imrali leistet sich die türkische Region den Luxus eine Gefängnisinsel zu betreiben, deren einziger Insasse zur Zeit der im Jahr 1999 inhaftierte PKK-Führer Öcalan ist.
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Erdek auf der türkischen Halibsel Kapidag im Marmarameer gelegen, gehört zu den beliebtesten Orten in dieser Region der Türkei. Zum einen spricht das gute Wetter von April bis hinein in den Herbst mit entsprechend warmen Wassertemperaturen und die günstige Lage für einen Urlaub in Erdek. So können beliebte Sehenswürdigkeiten der Marmararegion und auch ein Besuch Istanbuls während eines Urlaubes locker eingeschoben werden. Auch Bootstouren zu einer der vielen kleinen Inseln im Marmarameer sind möglich und werten einen Urlaub in Erdek ungemein auf.
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Aber auch der Ferienort Erdek bietet seinen Besuchern ein interessantes und vielseitiges Programm. Hotels und Ferienwohnungen aller Preisklassen locken sowohl Familien mit Kindern, als auch absolute Luxusurlauber an die Küste des Marmarameers. Ob man sich lieber an einsamen Stränden aufhält, oder bis spät in die Nacht in Bars und Diskotheken feiern möchte, für jeden Geschmack finden sich entsprechende Möglichkeiten wieder.
Mit einem Mietwagen lassen sich tolle Touren entlang der Küstenstraßen rund um Erdek abfahren. Abwechslungsreich mit großen Höhenunterschieden, fühlt man sich fast wie an der Cote d’Azur. Sehr zu empfehlen sind auch die Überreste der griechischen Stadt Kyzikos, die sich im Stadtbereich von Erdek befinden und für Geschichtsinteressierte sicher einen guten Ausflug darstellen. So lassen sich in den antiken Ruinen gut Rückschlüsse, auf die Griechische Mythologie schliessen.
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Die Chora-Kirche im Herzen von Instanbul gehört zu den beeindruckensten Beispielen für eine byzantinischen Kirche. Vor etwa 1.000 Jahren erbaut, stand die Kirche nun endlich innerhalb der Heodosianischen Landmauer, davor stand am gleichen Platz schon eine kleinere Kirche, die aber nicht von schützenden Verteidigungsanlagen umgeben war. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte veränderte sich der Aufbau der Kirche, durch Verfall und darauf folgende Restaurierung fanden viele neue Ideen Verwendung in der Bausubstanz.
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Nach der Eroberung von Istanbul durch das Osmanische Reich im 16. Jahrhundert, wurde die Chora schliesslich in eine Moschee umgewandelt. Während dieser Zeit fanden vor allem im Innenbereich der Kirche Veränderungen statt. Da es zu diesern Zeit ein Bilderverbot im Islam gab, wurden die Ausschmückungen verputzt und zum Teil auch gewaltsam abgeschlagen. Erst Mitte des 20. Jahrhunderts wurde langsam wieder damit begonnen, die Chora-Kirche in ihren damaligen Zustand zu bringen.
Zwar ist die heutige Funktion nicht mehr kirchlicher Natur, sondern wurde die Chora-Kirche in ein Museum umgewandelt. Zu bestaunen sind zahlreiche Ausschmückungen in Form von Fresken und Mosaiken. In mehreren Spitzbögen der Kirche sind Gräber ehemaliger Herrscher untergebracht, besonders zu erwähnen ist das Grab von Theodoros Metochites, welches besonders ausgeschmückt ist. so reiht sich die Chora Kirche in die Istanbul Sehenswürdigkeiten ein und ist sicherlich einen Besuch wert.